Heute steht in der MAZ ein Artikel über eine Diskussion im letzten Bildungsausschuss zur Platzsituation an den Belziger Schulen.
Dazu habe ich gleich meine Gedanken als Leserbrief aufgeschrieben – mal sehen, ob es veröffentlicht wird:
Die Diskussion um die prekäre Raumsituation der Schulen ist ein schönes Beispiel dafür, wie sehr Nachhaltigkeit und vorausschauendes Denken in der heutigen Politik vernachlässigt werden. Da wird eine Schule geschlossen, ohne zu überprüfen, wie sich die Anzahl der Kinder in den kommenden Jahren entwickeln könnte. Man möchte meinen, mehr Kinder sind in Belzig gar nicht erwünscht.
Die Raumsituation im Hort – Mitnutzung der Klassenzimmer – besteht genau so seit Eröffnung der Schule vor 13 Jahren. Hier wäre also schon Zeit genug gewesen, über mögliche Alternativen nachzudenken.
Nun soll also vielleicht ein neues Hortgebäude entstehen? Wo soll es hin? Woher kommt das Geld? Was passiert, wenn die Schüleranzahl doch einmal wieder abnimmt?
Einen Vorschlag, der von Frau Schwill stammt, finde ich überlegenswert: Können nicht Räume in der ehemaligen Scholl-Schule, die mittlerweile vor sich hin gammeln, für den Hort wiederhergerichtet werden? Hier würde gleichzeitig etwas für den Erhalt des Gebäudes getan und eine eventuell spätere andere Nutzung ist auch nicht ausgeschlossen.
Eine weitere Alternative sehe ich in der Umwandlung der Grundschule zu einer Ganztagsschule – in der Praxis ist es für die Kinder nämlich egal, ob sie nachmittags im Klassenzimmer oder im gleichen Raum, nun genannt Hortraum, verweilen.